Ich bin Autodidaktin.
Meine ersten Arbeiten mit Ton faszinierten mich so, dass ich mich kurze Zeit später ganz der Keramik widmete. Prägend  waren der Unterricht bei und die Zusammenarbeit mit Prof. Friedrich Hirz, der mir die Gedanken des Bauhauses nahebrachte.
Die strenge Gestaltungslehre bestimmt meine Formen. Ich bevorzuge das klassische, sehr dünnwandig gedrehte Gefäß, dessen Form durch wenige Grundglasuren betont wird. Neben feinem, handgedrehten Geschirr für den täglichen Gebrauch sowie Unikaten biete ich auch Wandgestaltung für Wohn- und Außenbereiche an.

 

Ich arbeite mit weißbrennendem Westwälder Steinzeugton, den ich nach eigener Rezeptur ansetze und bei bis zu 1320° im Elektroofen oxidierend brenne.
Wenn ich mich sehr lange mit einer Form beschäftigt habe und mich an die Drehscheibe setze, bewegen sich die Hände wie von selbst und machen diese Form. Die größten Herausforderungen in meiner Arbeit ist an die Grenze der Dünnwandigkeit zu kommen – den
Gegensatz von Feinheit und Härte aufzuheben.
Das wichtigste Merkmal meiner Keramik ist die Reduktion der Form auf das Notwendigste. Damit verbietet sich jede Extravaganz und ein Übermaß an Dekoration.

 

„… nicht Schönheit um ihrer selbst willen, sondern als Antwort auf die direkten Bedürfnisse des Lebens.“  (Bernhard Leach)

 

V I T A

1980 Gründung des Ateliers
1980 – 1982 Privater Gestaltungsunterricht bei Prof. Friedrich Hirz (Lehrer an der Folkwangschule für Gestaltung)
1982 – 1983 Mitarbeit in der Werkstatt Görge Holt, Katzbach
Einzel- und Gruppenaustellungen im In- und Ausland
Anerkennung als Künstlerin durch die Kunstakademie München
Mitglied im Kunstverein Rosenheim
Organisation von „kunst + handwerk“ in der Städtischen Galerie Rosenheim
Mitglied im Bayrischen Kunstgewerbeverein, München
Mitglied GEDOK München, Angewandte Kunst
Mitglied IG Kunsthandwerk in Seeon
Organisation von „Kunsthandwerk in Seeon“ in Seeon